Forschen für das Leben
Georg-Speyer-Haus. Foto: Andreas Reeg, Tel: +40-171-5449247, andreas.reeg@t-online.de, www.andreasreeg.de
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In westlichen Ländern entwickeln einer von zwei Männern und eine von drei Frauen im Laufe ihres Lebens eine Tumorerkrankung. Auch in Deutschland ist die Zahl der Patient:innen, die jedes Jahr mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden, nach wie vor erschreckend hoch. Im Jahr 2012 wurden in Deutschland mehr als 486.000 neue Krebsfälle diagnostiziert und über 215.000 Patient:innen verstarben an einer Krebserkrankung. Aufgrund der steigenden Zahl älterer Menschen im Rahmen des demographischen Wandels ist mit einem weiteren Anstieg der Zahl von Betroffenen in den nächsten Jahren zu rechnen. Die Entwicklung neuer Strategien für die Behandlung und Prävention von Tumorerkrankungen stellt daher nach wie vor eine besonders große Herausforderung dar.

Das Georg-Speyer-Haus, Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie betreibt onkologisch ausgerichtete Forschung mit dem Ziel, die molekularen und zellulären Grundlagen der Tumorentstehung zu verstehen. Ein besonderer Fokus des Instituts liegt auf der Analyse und Interaktion der verschiedenen Zelltypen im Tumorgewebe im sogenannten Tumormikromilieu. Aufbauend auf den daraus gewonnenen Erkenntnissen ist es ein vordringliches Anliegen des Instituts, neue therapeutische Konzepte und Strategien für diverse Tumorerkrankungen zu entwickeln und an entsprechenden validen Tumormodellen zu testen. In enger Kollaboration mit dem Universitären Centrum für Tumorerkrankungen (UCT) und dem mit LOEWE Zentrum Frankfurt Cancer Institute (FCI) sowie als Mitglied des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) soll der Transfer in frühe Patient:innenstudien ermöglicht werden. Diesen translationalen Ansatz, der von der Erforschung der tumorbiologischen Grundlagen bis hin zu präklinischen Studien reicht, verfolgen wir bei uns am Institut in 3 Forschungsbereichen:

 

  • Zelluläre Kommunikation in der Stammzellnische

Erfahren Sie mehr im Labor von Prof. Dr. Krause und Dr. Medyouf

  • Zell-Zell Interaktionen im Tumorstroma

Erfahren Sie mehr in den Laboren von Dr. Arkan, Dr. Farin, Prof. Dr. Greten und Dr. Sevenich

  • Experimentelle Therapie

Erfahren Sie mehr im Labor von Prof. Dr. Wels

Unser Institut steht für MSCA-Postdoktorand:innen zur Verfügung. Wir freuen uns auf exzellente multidisziplinäre Postdocs in Bereichen wie Biologie, Medizin, Biotechnologie, Pharmakologie oder Bioinformatik, unabhängig von der Nationalität, die sich für eine EU-finanzierte Marie-Sklodowska-Curie-Actions (MSCA) Postdoctoral Fellowship bewerben möchten. Sie finden unsere Anzeigen auf den Euraxess– und KoWi-Webseiten und die MSCA-Ausschreibungen unter diesem Link. Wenn Sie überlegen, sich für eine solche Förderung zu bewerben, wenden Sie sich bitte an eine entsprechende Gruppenleiter:in, vorzugsweise rechtzeitig mit genügend Zeit vor Ablauf der Bewerbungsfrist. Stellen Sie uns Ihre Projektidee vor, entwickeln Sie sie zusammen mit uns zu einem vollständigen MSCA-Antrag und beantragen Sie die Finanzierung bei der Europäischen Kommission. Das Institut bietet administrative Unterstützung für EU-Projekte. 

Lesen Sie hier unsere Jahresberichte aus den letzten Jahren 2015-2020 und erfahren Sie alles über das Georg-Speyer-Haus und den Forschungsstand bei uns am Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie.