Forschen für das Leben
Georg-Speyer-Haus. Foto: Andreas Reeg, Tel: +40-171-5449247, andreas.reeg@t-online.de, www.andreasreeg.de
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Unsere Arbeitsgruppe am Georg-Speyer-Haus erforscht die molekularen Vorgänge bei der Entstehung von Darmkrebs, insbesondere die Kommunikation verschiedener Zelltypen in der unmittelbaren Umgebung des Tumors, dem so genannten Tumor-Microenvironment. Dabei nutzen wir „Organoide“ ein neuartiges dreidimensionales Gewebekultur-System. Unter definierten Kulturbedingungen bilden sich Organoide aus adulten Stammzellen, die aus endoskopischen Darmbiopsien gewonnen werden können. Dabei bildet das Epithelium in Kultur Darm-spezifische Strukturen wie Krypten (Furchen) oder Villi (Zotten) aus. Dieses System ermöglicht die Untersuchung von molekularen Signalen in einer definierbaren Mikroumgebung, z.B. durch Zugabe von nicht-epithelialen Zellen wie Fibroblasten, Gefäß- oder Immunzellen. Im Mittelpunkt unserer Forschung steht die genetische Analyse der Entstehung und Progression des Darm-Karzinoms, sowie der Einfluss körpereigener Abwehrmechanismen wie Entzündungsreaktionen.

Der Forschungsbereich wird vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) im Rahmen des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung am Georg-Speyer-Haus finanziert.


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