Forschen für das Leben
Georg-Speyer-Haus. Foto: Andreas Reeg, Tel: +40-171-5449247, andreas.reeg@t-online.de, www.andreasreeg.de
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Tamer Ali

Ich möchte mich gerne als neues Mitglied der GSH vorstellen. Ich bin Tamer Ali, ein PostDoc im Labor von Phillip Grote. Ich habe in Gießen auf dem Gebiet der Epigenetik promoviert. Während dieser Zeit habe ich mich intensiv mit Chromatinbiologie beschäftigt, insbesondere mit Drosophila-Insulatoren (dCTCF und CP190), und zwar mit verschiedenen Methoden wie RNA-seq, ChIP-seq, Massenspektrometrie und Chromatin-3D-Struktur. Danach wechselte ich in das Labor von Grote, um meinen Hintergrund in der Genetik zu stärken und ein neues Projekt im Bereich der lncRNA-Biologie zu starten. Ich interessiere mich auch für die Bioinformatik als leistungsfähiges Instrument zum Verständnis der Komplexität biologischer Systeme auf genomweiter Ebene. In den letzten 15 Jahren gab es einen enormen Technologiesprung, der das Paradigma der Biologie von gen-spezifisch zu genom-weit verschoben hat. Dies erforderte die Entwicklung neuer Programmiersprachen, um mit diesen enormen Daten umgehen zu können. Neben den Fertigkeiten im Nasslabor bin ich also in der Lage, RNA-seq, scRNA-seq, ChIP-seq, CUT$RUN, ATAC-seq, sc-ATAC-seq mit Python und R zu analysieren.

Marie-Claire Badouin

Marie-Claire Badouin ist gelernte Chemielaborantin. An der Phillips-Universität Marburg hat sie unter der Leitung von Prof. Dr. Petersen in der pharmazeutischen Biologie an der Kultivierung von Pflanzen in vitro mitgewirkt. Weitere 3 Jahre war Marie-Claire in der Molekularbiologie als Labortechnikerin bei Prof. Dr. Roland Lill am Institut für Zytobiologie und Zytophatologie tätig. Marie-Claire ist seit 2020 am GSH für das Targeting der Klonierung von Konstrukten, die Validierung von Konstrukten in der Zellkultur und das Screening von mES-Klonen verantwortlich, führt die Klonierung von CRISPR-Konstrukten und genetische Assays für die Mutationsanalyse durch und richtet zum Screening von Klonen und neu eingerichteten Linien neue PCR-Genotypisierungsprotokolle und Sequenzierungen ein.

Dr. Zhaodai Bai

Dr. Zhaodai Bai ist wissenschaftlicher Mitarbeiter. Zhao hat seinen Doktortitel in der Abteilung für menschliche Anatomie, Histologie und Embryologie der Shandong Universität (China) erworben. Er hat seine Postdoc-Studie über die Geruchsrezeptorgene während der Differenzierung der multipotenten Zelllinien ex vivo in Frankfurt am Main an der Max-Planck-Forschungsstelle für Neurogenetik bei Peter Mombaerts, PhD, M.D. abgeschlossen. Zhao bringt seine Erfahrung in der Stammzellkultivierung und in Embryotechniken mit. In der TCF ist er für das mES-Targeting und die klonale Zellliniengenerierung für Chimärenmodelle verantwortlich.

Sandy Eckhardt

Als Transgenic Core Facility Specialist koordiniert Sandy Eckhardt sämtliche Arbeitsschritte mit den Forscher:innen des TCF und laborübergreifenden Wissenschaftler:innen. Die Durchführung von Mikroinjektionen (Pronuklear & Blastozysten), Kryokonservierung, In-vitro-Fertilisation (IVF) sowie Management transgener Mauslinien und Genotypisieren gehören ebenso in ihr zu verantwortendes Forschungsumfeld.

Loveth Idemudia

Loveth Idemudia absolvierte ihr Studium an der Universität von Camerino (Italien) 2015 an der Fakultät für Biowissenschaften und Biotechnologie und erwarb 2017 ihren Master an der dortigen Fakultät für Biowissenschaften (Molekulare Diagnostik). In ihrer Bachelorarbeit untersuchte sie die Bewertung der antimikrobiellen Aktivität neuartiger Verbundkunststoffe mit Silber(I)-aclyprazolonat-Zusätzen. Für den Master reichte Loveth zwei Arbeiten ein: An der Universität Camerino befasste sich ihre Thesis mit der Genomanalyse bei Wimpertierchen: A comparison between Tubulin genes, während die zweite Masterarbeit sich mit der Functional analysis of genes in the ciliate Tetrahymena thermophilia auseinandersetzte, die sie an der York University in Toronto (Kanada) durchführte. Von Oktober 2018 bis Januar 2019 führte Loveth als Forschungspraktikantin am Conway Institute, School of Medicine University College Dublin (Irland) Studien über die Auswirkungen der SGLT2-Hemmung in proximalen Tubuluszellen der menschlichen Niere - Renoprotektion bei diabetischer Nephropathie durch. Seit 2022 generiert Loveth im Labor von Prof. Dr. Grote neue Transgene, um neue biomedizinische Mausmodelle zu entwickeln.

Yi-Hsuan Lin

Yi-Hsuan Lin untersuchte während ihres Masters in Biowissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Labor von Dr. Phillip Grote am Institut für kardiovaskuläre Regeneration lange nicht-kodierende RNA (lncRNA) in der frühen Phase der Kardiogenese. Seit 2020 untersucht Yi-Hsuan als Doktorandin eine bestimmte lncRNA, die am Spleißen von herzspezifischen mRNAs beteiligt ist.

Sandra Rogala

Sandra Rogala hat das Studium Biowissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt am Main absolviert und beschäftigte sich in der Forschungsgruppe von Prof. Dr. Koessl mit der intrazellulären Ableitung von elektrischen Potentialen im Gehörorgan der Laubheuschrecke. Im Neuroscience Center der Goethe-Uni arbeitete Sandra in der Forschungsgruppe von Dr. Momma für ihre Masterthesis an der Auswirkung von Zell-Zell Kommunikation durch extrazelluläre Vesikel auf Glioblastoma. Seit 2018 beschäftigt sich Sandra im Rahmen der Doktorarbeit mit der Forschung an nicht-kodierenden RNAs (lncRNAs) und ihrer Funktion in der Entwicklung und Erhaltung des kardio-vaskulären Systems unter Standard- und Stressbedingungen.