Rückblick: GSH-Retreat 2026
Das GSH-Retreat 2026 bot den Mitarbeitenden des Georg-Speyer-Hauses zwei inspirierende Tage fernab des Laboralltags. Am 2. und 3. Juli kamen Forschende, Ärztinnen und Ärzte sowie eingeladene Gäste im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Krebsforschung zu diskutieren, neue Perspektiven kennenzulernen und bestehende Kooperationen zu vertiefen.
„Unser Ziel war es, ein Retreat zu gestalten, das wissenschaftliche Neugier weckt und gleichzeitig Raum für Gespräche schafft, die im Forschungsalltag oft zu kurz kommen. Gerade aus diesem informellen Austausch entstehen häufig neue Ideen und Kooperationen.“ Christopher Dietz-Fricke (Mitglied des Oganisationsteams)
Das wissenschaftliche Programm spiegelte die Vielfalt moderner biomedizinischer Forschung wider. Im Mittelpunkt standen innovative Technologien und Methoden wie spektrale Durchflusszytometrie, Light-Sheet-Mikroskopie, Organ-on-Chip-Systeme, Künstliche Intelligenz und moderne Ansätze der Datenvisualisierung. Darüber hinaus wurden aktuelle Möglichkeiten und Fragestellungen der translationalen Krebsforschung sowie der räumlichen Immunonkologie und Tumorimmunodynamik beleuchtet. Ergänzt wurde das Programm durch Beiträge zur verantwortungsvollen Tierforschung sowie einen Rückblick auf die wegweisenden Arbeiten Paul Ehrlichs als Begründer der experimentellen Krebsforschung.
Neben den wissenschaftlichen Vorträgen bot das Retreat auch zahlreiche Gelegenheiten für intensive Diskussionen und den interdisziplinären Austausch zwischen den Arbeitsgruppen sowie mit Partnerinstitutionen. Ob in den Kaffeepausen, bei den gemeinsamen Mahlzeiten oder während des Team-Buildings im Kletterwald am Neroberg - überall wurden neue Ideen diskutiert, bestehende Kooperationen vertieft und neue Kontakte geknüpft.
Das Georg-Speyer-Haus bedankt sich herzlich bei allen Vortragenden, Organisatorinnen und Organisatoren sowie allen Teilnehmenden, die das diesjährige Retreat zu einer rundum gelungenen Veranstaltung gemacht haben. Ein besonderer Dank gilt außerdem den Kolleginnen und Kollegen des Universitätsklinikums Frankfurt, der Goethe-Universität Frankfurt, des Frankfurt Cancer Institute (FCI), der Université de Lausanne, von Miltenyi Biotec, des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik, der LMU München, der Universität Tübingen sowie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), deren Beiträge das Programm bereichert und die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die Krebsforschung eindrucksvoll unterstrichen haben.
„Ein besonderes Highlight war für uns zu sehen, wie selbstverständlich der wissenschaftliche Austausch auch außerhalb des Vortragsprogramms weiterging, beim Kaffee, während der gemeinsamen Mahlzeiten oder sogar im Kletterwald. Genau diese Begegnungen machen den besonderen Charakter unseres Retreats aus.“ Ryan Mc Neill (Mitglied des Oganisationsteams)
Wir freuen uns darauf, die entstandenen Impulse, Kontakte und Kooperationen weiterzuführen und alle Teilnehmenden beim nächsten GSH-Retreat wieder begrüßen zu dürfen.
